Campus- und Stadtentwicklung

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Campus- und
Stadtentwicklung

Altes bewahren und Neues schaffen – Quartiere werden innerhalb von Städten immer zu wichtigeren Hotspots, denn sie schaffen einen lebendigen Ort inmitten einer dynamischen Stadt. Sie versuchen, die Lebensqualität zu fördern, indem das Arbeiten, das Wohnen, das Leben und die Freizeitaktivitäten der Menschen zentral miteinander verbunden werden. Der Hauptgrund für den Besuch solcher „Destination Center“ soll in Zukunft nicht mehr nur das Einkaufen sein, sondern im Allgemeinen als ein inspirierender Ort mit außergewöhnlichen Dimensionen wirken. Lebens- und Arbeitsräume, attraktive, kulturelle Angebote und Freizeitmöglichkeiten, sowie Einzelhandels- und Unterhaltungsmöglichkeiten sollen für Anwohner, Arbeitnehmer, Shopping-Fans aber auch für Touristen ein modernisiertes Areal sein. 

Die Herausforderung bei der Planung eines solchen Quartiers besteht darin, die Stimmen der Öffentlichkeit und Gesellschaft nicht zu ignorieren. Die Befürchtung von erhöhten Lärmbelästigungen, Luftverschmutzung und die Verschattung durch die hohen Gebäude könnten nur eine Vielzahl von Kritikäußerungen sein. Stattdessen sollten alle Projektbeteiligten von Anfang bedacht handeln, um im schlimmsten Fall einen Widerspruch zur Baugenehmigung oder sogar einen Baustopp zu vermeiden.

Branchenspezifische Herausforderungen

Neben der BIM-Projektimplementierung, der modellbasierten Qualitätssicherung von Projektergebnissen und der Steuerung der BIM-Prozesse waren folgende Herausforderungen in unseren Projekten leitend:

  • Welche innovativen Vergabemodelle (IPD, Projektallianzen und weitere) können zielführend umgesetzt werden?
  • Wie können die Vielzahl von Projektbeteiligten und die zugehörigen Schnittstellen modellbasiert gesteuert werden?
  • Wie kann der stetig steigende Einfluss der Öffentlichkeit in das Thema BIM bedient werden?
  • Wie gewährleiste ich ein Informations- und Datenmanagement über alle Projektphasen und -beteiligten hinweg?
  • Welche technische Umgebung (CDE) muss für die komplexen Anforderungen bereitgestellt werden?
  • Wie kann ein städtebaulicher Wettbewerb modellbasiert umgesetzt werden und wie kann ich Bewertungskriterien (z.B. Verschattung, Flächen- und Objektanalysen, Maß der baulichen Nutzung usw.) modellbasiert analysieren, simulieren und prüfen?
  • Wie verknüpfe ich GIS und BIM zur Berücksichtigung der äußeren, räumlichen Einflüsse?

Bildquellen

  • Herzog & de Meuron, Westfield